5 Tipps bei unruhigen und ängstlichen Hunden

Geposted von Honig Pfote am

Dackel an der Leine ist unruhig und hat Angst

Hunde können die Sprache von uns Menschen nicht verstehen. Deshalb scannen sie uns die ganze Zeit, weil sie verstehen möchten, was mit ihrem Herrchen gerade vor sich geht und wie es in ihm aussieht. Verhält ein Hund sich ängstlicher, wenn man gestresst ist? Dann liegt es daran, dass er genau spürt, was soeben vor sich geht.

Hat man zum Beispiel Stress mit dem Partner oder im Job, kann das Auswirkungen auf das Verhalten des Vierbeiners haben. Der Hund weiß nicht, dass man ihm nicht die volle Aufmerksamkeit geben kann, weil man gerade mit seinen Gedanken komplett woanders ist, da man womöglich gerade dabei ist, seinen Job zu verlieren.

Deshalb wird er ängstlicher, sucht die Nähe zu seinem Besitzer und bellt vielleicht andere Menschen oder Hunde häufiger an. Es gibt eine Reihe von Tipps, die dabei helfen werden, eben jenes Problem in den Griff zu bekommen.

 

1. Sich die eigenen Sorgen nicht anmerken lassen

Man sollte sich zunächst den eigenen Stress nicht anmerken lassen. Das ist einfacher gesagt als getan, aber man kann versuchen, sich bei dem Spaziergang mit dem geliebten Vierbeiner ganz allein auf ihn zu konzentrieren, damit man ihn mit seiner eigenen Gefühlswelt nicht zusätzlich belastet.

 

2. Obacht bei Konfrontation mit anderen Hunden

Ängstlicher Mops

Wenn ein Hund seine Artgenossen gerne anbellt, stellt dies auch oft ein Verhalten von Angst dar. Er greift lieber die anderen Hunde an, bevor er nämlich von ihnen angegriffen werden könnte. Uns Menschen ist dieses Verhalten unseres Hundes oft sehr peinlich. Wir versuchen unseren Hund zu beruhigen, aber er hört einfach nicht auf uns, da er selbst auch eher unruhig ist.

Das Verhalten von uns Menschen wird sich stets auf den Hund übertragen. Wir sehen einen anderen Hund und unser Körper wird sofort angespannter, weil wir schon Angst haben, dass unser Fellknäuel gleich bellt. Automatisch ziehen wir die Leine etwas fester und schränken die Freiheit unseres Hundes damit ein. Das ist aber der falsche Weg. Anstatt sie fester zu halten, sollte man versuchen, sie locker zu lassen.

 

3. Im Notfall anderen Hunden ausweichen

Die Aufmerksamkeit des Hundes kann man durch ein leichtes Kommando erreichen und dann einen Bogen um die anderen Hunde laufen. Danach sollte man den Hund natürlich belohnen und dann fühlen sich beide gut.

 

4. Konfrontation mit fremden Menschen stets beobachten

Viele Hunde haben auch Angst vor fremden Menschen und auch hier spielt das Verhalten der Menschen eine wichtige Rolle, vor allem bei der Begrüßung.

Man darf nicht zulassen, dass sich fremde Menschen über den eigenen Hund beugen, ihm den Kopf tätscheln, ihn umarmen, in die Augen starren und irgendwelche Quietschgeräusche machen. Dann ist es kein Wunder, dass der Hund bellt und Angst hat. Man muss darauf achten, dass die für ihn fremden Menschen sich ihm langsam nähern. Sie sollten keinen Augenkontakt mit ihm haben und dem Hund auch nicht die Seite oder den Rücken zuwenden, denn das wirkt eher bedrohlich. Man sollte sich auf die Höhe des Hundes begeben und ihn dann vorsichtig seitlich, am Kopf oder am Rücken streicheln oder tätscheln.

 

5. Das Training mit einem ängstlichen Hund

Training mit einem ängstlichen und unruhigen Hund

Beim Training mit einem ängstlichen Hund ist es sehr wichtig, dass nicht in einer aggressiven Form mit ihm umgegangen wird. Ihn anschreien oder wegziehen bringt in diesem Moment nämlich gar nichts. Im Gegenteil eventuell bekommt der Hund noch Angst vor seinem Besitzer, obwohl er sich dem eigentlich verbunden fühlen sollte. Das kann den Hund irgendwann so durcheinanderbringen, dass er auch vor dem Beißen nicht zurückschrecken würde, da er möglicherweise keinen anderen Ausweg mehr sieht. Das Training mit einem ängstlichen Hund sollte also mit viel Liebe geführt werden.


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